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Durch die niedrigen Zinsen auf dem Kapitalmarkt suchen viele Anleger nach einer neuen Alternative. Dabei rĂĽckt Whisky als Investition immer mehr in den Vordergrund der Anleger.

In den letzten Jahren haben die alten Destillerien eine enorme Wertsteigerung erfahren, wodurch eine Anlage in Whisky gar nicht mehr so abwegig erscheint.

Wo kommt Whisky her?

Sowohl die Nordiren als auch die Schotten beanspruchen das edle Getränk für sich. In Schottland gibt es heutzutage sogar über 100 Destillerien, die Whisky herstellen. Wer zuerst den Whisky erfunden hat, ist nicht bekannt. Die Iren sind sich jedoch sicher, dass sie das Getränk zuerst erfunden haben, weshalb sie zur besseren Unterscheidung das Wort „Whisky“ mit „e“ schreiben.

Wie lauten die Zutaten von Whisky?

Traditionell wurde der Whisky aus gemälzter Gerste hergestellt. Bourbon besteht hingegen zur Hälfte aus Mais, da die Auswanderer sich in Amerika den Gegebenheiten anpassen mussten. Mittlerweile spielen auch Weizen und andere Getreidesorten eine Rolle bei der Herstellung. Der schottische Malt Whisky wird allerdings auch heute noch nur aus Gerste hergestellt.

Wie wird Whisky hergestellt?

Die Herstellung von Whisky ist sehr langwierig und teuer. Besonders der Single Malt ist sehr aufwändig in der Herstellung. Ein Single Malt muss nämlich mindestens drei Jahre in einem Eichenfass lagern, damit man ihm diesen Namen geben darf.

Whisky aus Schottland wird aus gemälzter Gerste, Quellwasser und Hefe gemacht. Das Gerstenmalz wird hierzu gemaischt, wodurch sich der Zucker löst. Wird die Hefe dazugegeben, entsteht daraus Alkohol.

Das entstandene Gemisch wird im Anschluss in großen Kupferkesseln erhitzt. Der Alkohol verdampft schneller als das Wasser, sodass der aromareiche Mittellauf in ein Holzfass befördert wird.

In den Holzfässern kann der Whisky nun 10, 18 oder auch mal 25 Jahre lang ruhen. Durch die Holzfässer werden dem Whisky zusätzliche Aromen verliehen, auch die typische Farbe entsteht durch die holzigen Fässer.

Das groĂźe Whisky-Investment

Wieso ist Whisky als Investition so interessant?

Stellt Whisky eine gute Investition dar? Besonders bei den hochwertigen Sorten ist eine zunehmende Nachfrage zu verzeichnen. Der Reifeprozess des edlen Tropfens lässt sich nicht wirklich beschleunigen. Während einige Produktionen hochgefahren werden, werden andere Destillerien komplett neu aufgebaut.

Die Produzenten reagieren auf die hohe Nachfrage nur sehr schwach. Der Spalt zwischen dem niedrigen Angebot und der hohen Nachfrage wird daher immer größer. Eine Investition in Whisky könnte sich deshalb heutzutage wohl mehr lohnen als in ein paar Jahren.

Die Rendite eines hochwertigen Whiskys liegt derzeit ĂĽber der des Aktienmarktes. Wenn jedoch Sammler starkes Interesse an einem seltenen Whisky haben, sind sie durchaus bereit auch mehr dafĂĽr auszugeben.

Welcher Whisky eignet sich als Kapitalanlage?

Allerdings eignen sich nicht alle Sorten als Kapitalanlage. Experten sind sich sicher, dass sich besonders die Whisky-Sorten als Geldanlage eignen, die mittel- und langfristig einer groĂźen Nachfrage ausgesetzt sind.

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Die besten Wertsteigerungen sind dann bei den Sorten zu erwarten, die eventuell limitiert sind. Eine natürliche Verknappung ist also besonders bei Sammlern und Liebhabern beliebt. Whisky-Sorten, die in der Preisklasse bis 50 Euro liegen, eignen sich deshalb nur in den seltensten Fällen als gute Investition.

Worauf kommt es bei einer Investition in Whisky an?

Wer in Whisky investieren will, der muss ein hervorragender Kenner sein, um einen hochwertigen Whisky frühzeitig zu kaufen und auch zu lagern. Zudem benötigen Sie das nötige Kleingeld und gute Kenntnisse in der Branche sollten Sie auch vorweisen können.

Falls Sie keine Möglichkeit haben, den Whisky zu lagern, lassen sich bestimmt einige Firmen finden, die die Lagerung für Sie übernehmen. Eine Lagerung durch eine andere Firma lohnt sich allerdings erst ab einer bestimmten Anzahl an Flaschen.

Will man sich nun auf ein Portfolio aus Whisky konzentrieren, muss man sehr lange suchen, um nĂĽtzliche Tipps und Tricks zu diesem Investment zu finden. Auch heute gilt solch eine Investition nicht unbedingt als Mainstream-Investment.

Da Whisky in der gesamten Wertschöpfungskette auf die Umgebung angewiesen ist, kann er nicht so leicht kopiert werden. Lange gereifte EinzelfassabfĂĽllungen sind daher besonders beliebt und nebenbei auch noch sehr selten – der Preis steigt rapide an. Genau diese Marktsituation ist bei allen Investoren sehr gern gesehen.

Neben der emotionalen Verbindung eines Sammlers zu einem bestimmten Whisky treibt auch die Haltbarkeit des Produktes den Preis in die Höhe. Seit Jahren verzeichnet der Markt schon eine positive Entwicklung, da die Nachfrage kontinuierlich zunimmt und auch neue Märkte mehr und mehr an Bedeutung gewinnen. Einem Großteil des Premium-Marktes ist dem Single Malt Whisky aus Schottland zuzuschreiben.

Welche Möglichkeiten bestehen, um in Whisky zu investieren?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, in einen Whisky-Markt zu investieren. Zum einen können Sie durch Aktien einen Einstieg in die Branche bekommen. Um mit Aktien handeln zu können, sollten Sie jedoch gute Börsenkenntnisse mitbringen und zu Beginn erst einmal in dominante Konzerne investieren. Ein möglicher Verlust ist mit Aktien langfristig sehr selten.

Auch Indexfonds können eine Möglichkeit sein, um ein Whisky-Investment zu beginnen. Allerdings investieren Sie bei dieser Geldanlage nicht direkt in das Getränk, sondern lediglich nur in die einzelnen Firmen. Der Whisky selbst bringt jedoch eine wesentlich höhere Rendite mit sich als ein Indexfonds.

Eine alternative Investition ist die Anlage in besondere Whisky-Flaschen. Limitierte Flaschen haben in den meisten Fällen eine große Wertsteigerung. Ein besonders begehrter Markt ist der Scotch Single Malt.

Dieser Markt ist besonders breit und renditestark. Neben der Limitierung der AbfĂĽllung spielt auch das Ansehen der Brennerei und das Alter des Whiskys eine Rolle bei der Bestimmung des Preises. Bevor Sie sich also eine Sammlung beginnen, mĂĽssen Sie sich gut ĂĽber Whisky und den Markt informieren.

Selbst wenn der Whisky nicht die gewünschte Rendite abwerfen würde, können Sie ihn immerhin noch selbst trinken und genießen.